ästhetische Forschung, Frühling 2022
Schüler*innen erprobten im Fach Bildnerisches Gestalten die ästhetische Forschung am Thema von Stars&Idolen. Mit alltäglichen Gegenständen materialisierten die Schüler*
innen ihre Stars&Idole. Mit gestalterischen Methoden befragten und veränderten die Schüler*innen die Gegenstände auf neue Art und Weise. Aus diesem Prozess entstand eine Ausstellung, welche zeigt, wie die Schüler*innen ihre Stars&Idole imaginieren und weswegen sie sich für diese interessieren und was sie an ihnen bewegt.
In dieser Ausstellung sind Dinge sowohl Alltagsobjekte und Kunstobjekte. Gegenstände, denen wir uns im Alltag kaum bewusstwerden, geraten hier in ein neues Verhältnis: Plötzlich sind sie Ausstellungsobjekte und wir blicken sie anders an, als wir das gewöhnlich tun würden. Damit gerät Alltag und Alltagsrealität hier in eine neue Präsenz, deren wir uns ansonsten nicht bewusst sind.
Die Präsenz, die in dieser Ausstellung in den Fokus gerät ist die Plastizität des Sprechens, das heisst, wie Dinge am Akt des Sprechens beteiligt sind und wie diese Bedingungen des Sprechens bilden und damit auch, wie wir uns Zukunft und Identität denken können.
Das Projekt fand im Rahmen einer Masterarbeit im Fach Europäische Ethnografie und Kulturwissenschaften der Universität Basel statt. Ziel des Projekts ist es Bildung und Kultur in Verbindung miteinander wahrzunehmen und in dieser Verbindung zu befragen. Das heisst für dieses Projekt, dass Kultur in einem forschenden Prozess betrachtet wird, wie wir es in diesem Unterrichts-prozess versuchten zu erproben.